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Musik,
die war eigentlich schon immer da
Musik,
die war eigentlich schon immer da. Sonntags morgens, wenn mein Vater
Spiegeleier zum Frühstück machte und auf dem alten (damals neuen)
Plattenspieler die Hits von Adriano Celentano oder Bobby Solo abspielte.
Und die Radio-Zeit, RTL Hitparade, ABBA, Sweet, DISCO mit Ilja Richter.
Alles habe ich mir angetan. Ich entdeckte die Beatles, Stones und dann das
nie vergessene Erlebnis, als ich zum ersten Mal "Shine on you crazy
diamond" und "Wish you were here" hörte. Von da an war ich
besessen. Genesis, Yes, Pink Floyd, ich kann heute noch "Suppers ready"
mitsingen (immerhin ca 20 Minuten mit einem Text, der sich mir in seiner
Bedeutung bisher noch nie ganz offenbart hat) Folgerichtig versuchte ich
mit 15 das Gitarrespielen zu erlernen, was mir bis heute nicht so recht
geglückt ist (für am Lagerfeuer reicht es, aber die Tonleiter...) Dann
fing das mit dem Singen an, denn was nützt es, bekannte Songs zu spielen
ohne sie zu singen. Damit wurde auch meine Wahrnehmung auf jene Künstler
gelenkt, die richtig singen können, wie David Crosby, Graham Nash, Steven
Stills und dazu gehört natürlich auch Mr. Neil Young, wobei was er macht
eigentlich kein Singen ist, aber sei ´s drum. Das setzte Maßstäbe, an
denen bei mir jeder Radiofuzzi scheitert, erst recht irgend welche No
Angels oder sonstige von der Musikindustrie gezüchteten Gesangskloone. Als
mir immer mehr auffiel, dass es viele Leute gibt, die die englischen Texte
nicht verstehen, beschloss ich, ein paar Songs zu übersetzen und das
machte Spaß. So entstanden ein paar "singbare" Übersetzungen.
Und
dann der Esoterik Kram, "Die Welt ist Klang" von Berendt, eine
völlig neue Sichtweise der Zusammenhänge der Welt, Natur, Mensch,
Planeten, des Universums. Ich habe es ja immer schon gewusst, Musik, die
war eigentlich schon immer da. Im Hintergrund brutzelten Spiegeleier, und
der Himmel war Azzuro...
Für alle Texte gilt:
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